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Aktuelles

9. Dezember 2021

Fertigstellung der Wärmeversorgung im Neubaugebiet „Giselbertstraße“

Im derzeit größten Neubaugebiet in Buxtehude „Giselbertstraße“ ist während einer Bauzeit von 2 Jahren das Nahwärmenetz fertiggestellt.

Auf der rund zehn Hektar großen Fläche entstehen seit Baubeginn im Jahr 2019 insgesamt etwa 450 Wohneinheiten.

Im dem hierfür neu errichteten Energiehaus sind alle Erzeugungsanlagen installiert die das Quartier mit Wärme und Strom versorgen. Über ein Wärmeverteilnetz wird jedes Gebäude mit Wärme zur Heizung- und Warmwasserbereitung beliefert. Im Gebäude befindet sich ein hocheffizientes Block-Heiz-Kraftwerk (BHKW) mit einer thermischen Leistung von 380 kW und einer elektrischen Leistung von 363 kW, welches 80% des Wärme- und Warmwasserbedarfs der angeschlossenen Häuser deckt. Zusätzlich befindet sich auf dem Dach des Energiehauses eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 21,44 kWp.

Alleine mit dem BHKW lassen sich pro Jahr rund 2 Mio. Kilowattstunden (kWh) Strom produzieren. Die Photovoltaikanlage erzeugt zusätzlich nochmal 18.000 kWh. Der vor Ort produzierte Strom entspricht einem Jahresstrombedarf von etwa 670 Haushalten (bei ø 3.000 kWh/a). Der gesamte Strombedarf des Neubaugebietes kann somit vollständig durch das BHKW und der Photovoltaikanlage gedeckt werden.

Um die Wärme vom Energiehaus zu den einzelnen Abnehmern transportieren zu können, ist im Erdreich ein Wärmenetz von ca. 1,5 km Länge für insgesamt 60 Hausanschlüsse entstanden. Die Neubauten im Quartier brauchen keine eigene Heizanlage, kein Schornstein und kein Brennstofflager. Lediglich eine im Anschlussraum installierte Übergabestation ist erforderlich, die die Wärme in das Heizsystem des Gebäudes überträgt.

Für die besonders kalten Tage befindet sich im Energiehaus zusätzlich ein mit Erdgas befeuerter Spitzenlastkessel. Die Zentrale komplettieren zwei große Pufferspeicher mit einer Kapazität von jeweils 20.000 Liter und bis zu 90 Grad heißem Wasser um kurzfristige Verbrauchsspitzen auszugleichen. Zusätzlich sorgt eine Regelungstechnik dafür, dass die komplette Anlage entsprechend den Nutzungsanforderungen betrieben und überwacht wird.

Die Temperatur des sogenannten „Vorlaufs“, der über die Nahwärmeleitung beim Nutzer ankommt, beträgt 70 Grad Celsius. Nachdem das Wasser einen Teil der gespeicherten Wärmeenergie an das Heizungssystem des angeschlossenen Gebäudes abgegeben hat, wird es mit einer Temperatur von lediglich noch 40 Grad Celsius zum Energiehaus zurück transportiert. Dort wird das Wasser wieder auf eine Temperatur von 90 Grad Celsius erwärmt und der Kreislauf beginnt von Neuem.

Die Stadtwerke Buxtehude betreiben 21 Wärmecontracting-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,8 MW sowie 480 Heizungsanlagen „Wärme Plus“ in Privathaushalten.

Sie haben Interesse an einem innovativen Wärmekonzept zu Hause oder in Ihrem Betrieb in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Buxtehude? Dann melden Sie sich gerne und vereinbaren Sie einen Termin mit uns!

Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter unter 04161 727 233 (Herr Hilliges) oder 04161 727 246 (Herr Lunden)

Marcos Hilliges

Marcos Hilliges
Meister und Energieberater

Marco Lunden

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Projektierer

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Stadtwerke Buxtehude GmbH, Ziegelkamp 8, 21614 Buxtehude